Stadtwerke Gruppe Strausberg: Aktuelles

16.02.2011
Energie

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Auf Interferenzen folgen Bronzeleidenschaft, bildnerische Lebensgeschichten und Farbklänge

Umsetzung des Jahresausstellungsprogramms der Stadtwerke begann mit Paaren

(ws) Die Umsetzung des Jahresausstellungsprogramms 2011 der Stadtwerke Strausberg GmbH, 15344 Strausberg Kastanienallee 38, hat Anfang Februar mit der Eröffnung der neuen Bilder-Exposition des Fotoklubs im Märkischen Kulturbund Strausberg e. V. längst begonnen. Dessen, von überregional wachsender Resonanz begleitete aktuelle Wettbewerbsauswahl zum Stoff „Paare“ ist im Kundencenter bis zum 17. März 2011 zu sehen. Der diesjährige Beitrag der Stadtwerke zur entsprechenden Unterstützung hiesigen Kulturlebens wird in der Folge mit Präsentationen der Bildenden Kunst fortgesetzt. Am 30. März beginnt die bis zum 31. Mai dauernde Gemeinschaftsausstellung der Gruppe „Kunst und LebensArt“ aus Buckow, Märkische Schweiz, mit Jürgen Wenzel, Udo Hagedorn, Renate Bundels, Christina Bundels, Christine Pfundt, Wilfried Klapprott, Ingrid Panse, Ingrid Harks-Hanke, Babara Störmer, Hanne Pluns, Sientje Arzt, Birthe Bönisch, Sybille Stüber, Kerstin Ivonne Lange, Constanze Büxler, Roswitha Schulz, Isa Adolphi, Sigrid Münter und Margitta Decker. Sie widmen sich der Malerei, Keramik sowie Textilem. Ausgesucht haben sie als Titel dafür den Begriff „Interferenzen“, der vereinfacht für Überlagerungen und Überschneidungen steht, eigentlich aus der Physik stammt, aber auch Erscheinungen in der Biologie und Medizin meint. Die Künstlergemeinschaft wendet ihn im übertragenen Sinne für die auf ihre Weise behandelten Themen Energie — Spannungsfelder — Ent-Spannung — Quellschichten — Zeitströme usw. an. Nachfolgendes betrifft eine Ära, die zu Ende geht. An deren Erfolg haben die Stadtwerke maßgebenden Anteil. Sie säten gar den Keim dafür. Zu ihrem runden Jubiläum wird die nun 10. Brandenburger Sommerakademie Strausberg für Bronzekunst ein letztes Mal stattfinden. Gleich einem Markenzeichen ist diese unverändert mit der traditionell begleitenden Werkschau ihres künstlerischen Leiters Erich Sauer aus dem rheinland-pfälzischen Frankenthal verbunden. Der international anerkannte Bildhauer, unbeirrbar verliebt in die getreue Bronzekunst, gewährleistete über die Jahre ohne großes Aufheben angesichts eigener Kosten und Mühen, neben der persönlichen Anleitung auch eigene Bronzen sprechen zu lassen. Immer andere brachte er für eine kurze Werkschau im Kundencenter mit. Einmal noch wird das geschehen. Damit die Funken aus eigener Faszination für den Bronzeguss und die unvergängliche Attraktivität bronzenen Ausdrucks überspringen mögen auf Kursenthusiasten, Sympathisanten und Neugierige. Da Strausbergs Partnerstadt Frankenthal dankenswerterweise wiederum für den Transport aufkommt, gibt es also ab dem 1. August über die Dauer der Sommerakademie unter „Zeitthemen“ noch einmal die Chance, vor Ort Sauersche Bronzeplastiken anzuschauen. Verläuft alles plangemäß, wird als Premiere die Großplastik „Der Dilettant“ dabei sein. Erich Sauer gießt sie gerade in der nächsten Woche anlässlich seines 80. Geburtstages eigens in eigener Gießerei. Die Gelegenheit, sie nach aufwendiger Nachbearbeitung in fertiger Gestalt betrachten zu können, endet zum Finale der Sommerakademie. Dann, ab 19. August gehört im Kundencenter geschaffenen Arbeiten von Kursteilnehmern die Aufmerksamkeit. Das schon jetzt absehbare große Interesse von Teilnehmern wird nicht nur wieder außergewöhnliche Anforderungen an den künstlerischen Leiter, die Bildgießerei Seiler und weitere Hauptakteure stellen, sondern erwartungsgemäß zu besonderen Ergebnissen in Bronzeform führen. Mit solchen aus vergangenen Kursen kann Angelika Bunke aus Radebrück aufwarten. In ihrer Werkschau „Lebensgeschichten“ werden vom 5. Oktober bis 17. November aber nicht nur Bronzefiguren aus zurückliegender Teilnahme an der Sommerakademie gezeigt. Die vielseitige Künstlerin stellt sich vor allem mit ausdrucksstarker Acrylmalerei vor. Gleichfalls präsentiert sie Steingussplastiken. Ab dem 7. Dezember offenbart über den Jahreswechsel bis hin zum 19. Januar 2012 der Buchholzer Mike Hille doppeldeutig „Farbklänge“. Der Ausstellungstitel ist naheliegend. Der auf vielfältige Weise auf musikalischem Gebiet kreativ schürfende Lehrer an der Musikschule „Hugo Distler“ beackert auch Terrain der Bildenden Kunst. Was nicht neu ist. Neu und neugierig machend werden seine aktuellen Bilder fortgesetzter Pastell- und Acrylmalerei sein. Text & Foto: Wolgang Suchardt

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