Stadtwerke Gruppe Strausberg: Aktuelles

25.03.2014
Energie

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Geschäftsführer der Stadtwerke Strausberg informierte zum Thema

Am Dienstag hatte der Bürgerbund Nordheim 91 e. V. zu einem Forum mit Andreas Gagel, dem Geschäftsführer der Strausberger Stadtwerke geladen, der auch ein Gründungsmitglied des Bürgerbundes ist.

Vor allem ging es um die Thematik steigender Energiekosten, deren Ursachen, entstehende Probleme und zukünftige Aussichten. Begrüßt wurde die Runde von etwa 25 Zuhörern von Dieter Kartmann. Danach erläuterte Andreas Gagel die Konstruktion der Strausberger Stadtwerke sowie der damit verbundenen Gesellschaften. Insgesamt 80 Mitarbeiter sind in den verschiedenen Betrieben beschäftigt, zu denen die Strausberger Eisenbahn, der Flugplatz Strausberg und Sport und Erholungspark gehören. Die weitaus meisten Mitarbeiter arbeiten aber bei den Stadtwerken. Danach kam er schnell zum eigentlichen Thema, der Entwicklung der Energiepreise und deren Ursachen. Übersichtlich projizierte er verständliche Tabellen und Schemata an die Wand. So sehen die Klimaschutzziele der Stadt eine 70 Prozentige Reduktion des CO2 Verbrauchs bis zum Jahr 2020 vor. Diese soll vor allem durch Kraft-Wärme-Kopplung erreicht werden. Im Jahr 2013 wurden 61 Prozent des Stroms für Strausberg CO2-frei oder -freundlich produziert. Richtig spannend wurde es für die Zuhörer bei den Erläuterungen wie sich der Strompreis zusammen setzt. Stark vereinfacht wurde hier gezeigt, dass bis 1998 die Hauptkosten durch das Netz (46%) entstanden. Die reine Stromerzeugung lag mit 31% noch vor den Abgaben mit rund 23%. Aktuell stellt sich die Lage aber ganz anders dar. Die Stromerzeugung liegt mit 27% in der Nähe der Netzkosten 24%, während die Abgaben knapp die Hälfte ausmachen. Dazu zählen unter anderem die Stromsteuer, der EEG-Umlage und die Mehrwertsteuer. Mit der geplanten Reformierung der EEG-Umlage werden diese Kosten weiter steigen. Dabei meinte der Geschäftsführer, dass der Ansatz ja ursprünglich der Klimaschutz war. Strausberg ist hier auf einem guten Weg. Während ein Kraftwerk durchschnittlich 7.000 Stunden pro Jahr unter Volllast läuft, bringen es Windkraftanlagen in guten Lagen auf 1.700 bis maximal 2.000 Stunden und Photovoltaik-Anlagen auf rund 810 Stunden. Diese Energie gilt es sinnvoll zu nutzen. Auf die Frage nach einem Einsparpotential meinte Andreas Gagel, dass beim Strom nur überschaubare Möglichkeiten bestünden, da die meisten inzwischen mit energetisch günstigen Geräten ausgerüstet sind. Weitaus mehr Potential sieht er bei der Wärmeenergie. Dazu zählen intelligente Heizkonzepte ebenso wie die energetische Haussanierung.

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